Was ist Atempädagogik?

Ohne Atem gibt es kein Leben.

Der Atem ist vom ersten bis zum letzten Augenblick unseres Lebens unser treuester Begleiter. Atem ist viel mehr als nur die Versorgung des Körpers mit Sauerstoff! Er ist eine Brücke zwischen dem körperlichen, dem geistigen und dem seelischen Bereich. Er beeinflusst unser Wohlbefinden, unsere Vitalität und unsere Regenerationsfähigkeit.

 

Der Atem ist unsere Lebensquelle, die Basis unserer Lebensenergie.

Der Atem ist das wichtigste Lebensmittel für den Menschen. Wir können drei Wochen ohne zu essen, mehrere Tage ohne zu trinken aber nur wenige Minuten ohne zu atmen überleben. Jeder Atemzug wird uns immer wieder neu geschenkt.

 

Bewusst atmen bedeutet bewusst leben.

Ein harmonischer Atemrhythmus ist die Grundlage für körperliches und seelisches Wohlbefinden. Er stärkt unsere Lebensenergie, schenkt innere Ruhe und Ausgeglichenheit und unterstützt individuelle Entwicklungsprozesse.

 

Die heutigen Atemlehren basieren auf altem Wissen.

In den alten Kulturen hat die Lehre vom Atem eine bedeutende Rolle gespielt. Dieses Wissen ist uns in den letzten Jahrhunderten weitgehend verloren gegangen. Wir leben heute im wahrsten Sinn des Wortes in einer atemlosen Zeit. Es gilt, die Bedeutung des Atems für die Menschen wieder zu entdecken.

 

Der Atem zeigt uns, wie es uns körperlich und seelisch gerade geht.

"Wie wir atmen, so fühlen und leben wir"

Der Atem reagiert sehr sensibel auf Gefühle, Gedanken und körperliche Prozesse. Wenn es uns gut geht atmen wir ruhig und tief, wenn wir gestresst, überreizt, ängstlich oder depressiv sind, wird unser Atem schnell, unrhythmisch oder stockt. Er verliert seinen natürlichen Rhythmus und versorgt uns nicht mehr mit genügend Sauerstoff und Energie, Atemfehlformen und Krankheiten können entstehen.

 

Der Atem beeinflusst unsere Gesundheit.

Dauerstress, Traurigkeit oder längere Krankheiten beeinträchtigen den freien Atemfluss und führen oft zu einem flachen und unregelmäßigen Atem, der oft sogar dann noch bestehen bleibt, wenn es uns eigentlich wieder besser geht. Einzelne Körperregionen und Organe werden in ihren Funktionen beeinträchtigt und unterversorgt. Müdigkeit, Kopfschmerzen, Kreislauf- oder Schlafstörungen können die Folge sein. In der Atempädagogik können diese „Blockaden“ bewusst wahrgenommen und wieder gelöst werden.

 


Ziel der Atempädagogik ...

...ist ein freier Atem, ein harmonischer, ureigener und individueller Atemrhythmus. Nebenbei entsteht mehr Körperbewusstsein, Kraft, Vitalität und Lebensfreude. Es  können Krankheiten, körperliche Beschwerden und seelische Probleme überwunden und neue Lebenskraft geschöpft werden.

 

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